Schwangerschaftsfakten und -Anekdoten

Hallo ihr Lieben

 

Alles fit bei euch?

 

Heute möchte ich - wie im Titel erwähnt - ein Paar Schwangerschaftsfakten und -Anekdoten auflisten... So, kein grosses Traram, starten wir sofort: let's go!

1. Die ersten drei Monate müssen nicht unbedingt von Übelkeit begleitet werden. Das ist kein Muss, keine Panik! Ich hatte praktisch gar keine, zum Glück. Wenn einem doch übel ist, dann habe ich ein paar Tipps von Freundinnen erhalten: Cracker immer auf dem Nachttisch, und bevor man aufsteht morgens ein bisschen davon essen. Viel trinken. Gut atmen. Immer daran denken: es geht vorbei (ok, nicht einfach, ich weiss, aber wenn man ein Ziel sieht ist es ja immer ein Bisschen ertragbarer oder?!?)

 

2. Sehr speziell: hier in der Schweiz wurde ich während der ganzen Schwangerschaft vielleicht 1-2 Mal von Unbekannten auf den Bauch angesprochen, bzw. wurde mir alles Gute gewünscht. Als ich jedoch in den USA war, da gratulierte jede/r der mich, bzw. den Bauch sah. Andere Länder, andere Kulturen. Ich fand es sehr nett, wenn mir jemand alles Gute gewünscht hat.

 

3. Leider gibt es etwas, das ich nicht verstand. Ich war in meiner Schwangerschaft fit wie ein Turnschuh, ABER ich weiss wie man sich auch anders fühlen kann als Schwangere (gegen Ende wurde es doch langsam ein Bisschen unangenehm). Da ist das lange Stehen echt mühsam und ja, auch schmerzhaft. Ich glaube mich zu erinnern, dass niemand mir den Platz im Zug "übergeben" hat, und es gab auch gestresste Frauen, die sich an der Kasse einfach genervt vorgedrängelt haben. Huihuihui… Und nein, da war ich nicht im ersten Monat schwanger. 

 

4. Es gibt diejenigen, die fragen, bevor sie deinen Bauch anfassen. Es gibt aber auch die, die denken dein Bauch sei in ihrem Besitz. Platsch. Es gibt auch die, die streicheln nicht sanft deinen schönen Bauch, neee... bissel rütteln das Zeugs da. Huiiii muss das sein??? Ganz klar: NEIN! Am besten einfach direkt ein paar Schritte nach hinten und auf Abwehr gehen, wenn die "Streicheleinheiten" nicht erwünscht sind. Oder einfach zurückstreicheln und sagen "Ooohh und du bist schon im neunten Monat?" Ob Mann oder Frau. Egal! You know. 

 

5. Ein Tipp. Informiere niemanden über deinen Entbindungstag, kurz ET (nicht zu verwechseln mit dem Alien). Du wirst sonst am Tag X ankommen, hast sonst keine Geduld mehr, möchtest dass es endlich losgeht, versuchst nicht zu viel nachzudenken. Und da kommen die Erinnerungen per SMS und Telefon, als würde man es vergessen. "Und ist es so weit? Und? Und? Und? Ist er/sie da? Hallo? Heeey? Jetzt? Aber jetzt? Okey, aber jetzt?"

Warnung: Achtung, jetzt kommen auch ein Bisschen weniger glitzy, rosarote, schalalalala Themen. Wenn du nicht stark genug bist, dann lies einfach erst ab Punkt 10 weiter. So, hab gewarnt. Gut. Kann weiterschreiben.

 

6. Du hast vieles Körperliche nicht mehr wie gewohnt unter Kontrolle. Die "Luft" zum Beispiel (nenne es mal so), die nimmt selber die Kontrolle in die Hand und wird ohne Vorwarnung einfach raus wollen. Wenn dich dein Mann dann mit grossen Augen anschaut, dann sag einfach "das war nicht ich, das war dein Baby!!!"

 

7. Trage Slipeinlagen, glaub mir! Du hast eben nichts mehr unter Kontrolle, wenn das Baby dir auf die Blase drückt und herumhüpft wie auf einem Gymnastikball. Boing Boing. Dann kannst du noch so viel auf die Toilette, kommt‘s heraus, musst niesen *äääätschuuuu* und kannst wieder zurück (am besten hast 'nen Notfall-Slip in die Tasche gepackt). Oder du sitzt nicht in der Nähe einer Toilette und musst laut lachen. Entweder versuchst du NICHT zu lachen (dann siehst du aus wie ein explodierender Wasserkocher) oder du trägst Slipeinlagen. Oder du rennst danach auf die Toilette, ehhh rennen... eher hüpfen. Aber dann ist es wohl zu spät.

 

8. Es wird dir empfohlen eine Damm-Massage zu machen, damit das Risiko eines Dammrisses bei der Geburt vermindert wird. Ok, cool, Massage hört sich gut an. Dann googelst du und liest mal was eine Damm-Massage ist und wie man die durchführt. Und denkst "Äääh, heee? Was soll? Heee? Ich soll? Wooo? Was? Und wie? Nee, dankeschön, dann soll es halt reissen!"

 

9. Ehhh das Rasieren wird gegen Ende der Schwangerschaft eine olympische Sportart. Achseln: kein Problem. Beine: Ok da wird's schon ein bisschen schwieriger, aber Bein hoch und Bauch einziehen (haha, natürlich nicht). Intimbereich.... Entweder wappnest du dich mit einem Spiegel und versuchst das Beste daraus zu machen (Achtung: Anstrengung hoch 100) oder du machst es einfach nach Gefühl, irgendwie... Wette wir sehen alle wie zerrupfte Hühner aus, aber egal, das Meiste ist weg. Vielleicht. 

 

10. Es gibt 10000000 Statistiken und Tipps, wie du dein Baby tragen, schlafen, essen, blabla sollst. Hör nicht auf alles, hör vor allem auf dich selbst! Und lass dich nicht verunsichern von "wenn er/sie auf dem Bauch schläft, dann kann er **** (will es gar nicht schreiben)", wenn du es mit der linken Hand nimmst könnte es... wenn das Plüschtierchen rot anstatt blau ist, dann könnte es..... äääh!!! Höre auf dich, auf dein Gefühl und vor allem auf dein Baby. Jede Mama weiss schon, was das Beste für Ihr Kind ist.

 

11. Schwangerschaftsdemenz? Ja die gibt's, wirklich. Nimm es einfach mit einem Lachen, das ist das Beste :-)

 

12. Ich hatte das GROSSE GLÜCK, dass eine Freundin fast gleichzeitig schwanger war. Liebe Schwangere, wenn du dieses Glück nicht hast, dann such dir eine: Beim Geburtsvorbereitungskurs, in Foren, im Schwangerschaftsdingsdongskurs, wo du willst. Aber eine schwangere Freundin - während deiner Schwangerschaft - ist GOLDWERT und wird dir immer wieder guttun und dich auch beruhigen :-)

 

Sodeli, das waren mal 12 Punkte. Willst du mehr erfahren? Hast du weitere Fragen? 

 

XOXO

Vali

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Vanessa (Mittwoch, 22 Juni 2016 13:33)

    Ciao bella.... Ja ha min blog kurz deaktiviert... Schön, dass du wieder da bisch! :) Wow du bisch trotz buch soo schlank bliebe :)