Gedanken-Steuerung, Optimismus & Co. - mit einem Hauch Witz

Hoi Pfupfi

 

Verschiedene Gründe haben mich dazu gebracht, nach langer Zeit wieder mal etwas über meine "erlernte Art zu Denken" zu schreiben. Über Optimismus, gute Gedanken und Gedankens-Steuerung. Oder esoterische Magie von Harry Potter und David Copperfield. Man nenne es wie man will.

 

- NEIN, ES GEHT NICHT UM MAGIE UND HAT AUCH NICHTS MIT ESOTERIK ZU TUN! Es ist nur eine Macht, die wir eigentlich alle besitzen. Sie aber selten nutzen! Es ist die wunderbare Welt der Kopf-Arbeit. Ok? Danke ;-) -

 

Meine lange Vorgeschichte wie auch weitere ähnliche Beiträge findest du im Register "Positivity" hier oben.

 

Eines der Gründe war, dass ich in letzter Zeit viele Male - und das von verschiedenen Personen - sowas gehört habe wie "Vali, aber bei dir läuft ja alles perfekt. Du hast es leicht (oder sieht so aus). Bist immer gut gelaunt. Du schaffst einfach alles, wie machst du das?".

 

Ein anderer war, dass ich gefragt wurde, endlich wieder mal etwas darüber zu schreiben, weil es vermisst wird. Weil es damals geholfen hat. Weil mein Schreibstil und Erklärungsweise klar und deutlich und angenehm zu lesen ist. Ich persönlich finde meine Positivity-Texte eher so, als würde man meine Gedanken in einem Mixer stecken und ein leckerer Shake von machen! Phaha. Aber ES FREUT MICH MEGA wenn ihr es anders sieht. Oder wenn ihr den Cocktail auch sieht aber es trotzdem hilft!!! WIRKLICH! WOW!

 

Und wenn ich mit meinem Gelabber da unten auch nur eine einzige Person irgendwie motivieren kann, "etwas" zu ändern, dann hat sich das Ganze schon unglaublich gelohnt :-) Fangen wir mal an!

Vali's Life

Vielleicht kurz meine jetzige Lebenssituation, ganz grob und so. Und sorry an alle die dachten, ich lebe wie die Kim Kardashian. 

  • Teilzeitangestellte (Pensum 60%). Also, im Büro, bei richtigen Erwachsenen und so. Mit einem Chef sogar.
  • Und das nach 4 Monaten Mutterschaftsurlaub (in der Schweiz hat man eigentlich noch weniger Mutterschaftsurlaub, ich durfte aber noch ein Bisschen Urlaub beziehen - wow! Und wenn nicht, verlierst du den Job. Ganz einfach das Ding hier). 
  • Mutter von einem Kleinkind.
  • Ehefrau von einem Mann.
  • Hausfrau eines älteren Einfamilienhauses. Ist aber ganz lieb und so. Meistens.
  • Während ich im Büro arbeite ist mein Sohnemann in einer KiTa sehr gut aufgehoben.
  • Ansonsten ist er immer bei Mama (und Daddy), wir haben keine Babysitter - keine bezahlten wie auch keine Aufsicht aus der Familie.
  • Keine Haushaltshilfe. Einmal, eine Woche lang dachte ich, mein Sohn will im Haushalt wirklich helfen. War nur eine Phase.
  • Unser Sohn war nie ein guter Schläfer. Wir haben angefangen mit 30 Minuten Takt. Dann wurde es 1 Stunde. Dann seeeehr langsam ein Bisschen längere Schlaf-Zeiten. Ich habe also in den letzten fast 3 Jahren vielleicht 5 Mal durchgeschlafen. Hochgerechnet.
  • Ich habe eine gute Nacht, wenn ich nur 2-3 mal aufstehen muss.
  • Hobbymässig Bloggerin/Instagram-Lady und Bauchtänzerin
  • Das letzte Mal, als ich mit einer Freundin eins trinken war, lebte ich noch in einer Höhle und trug irgendwas aus der Natur um meine Intimzone zu bedecken. Das war damals Trend. Es gab auch Selfies imfall! Da schmierte man einfach Matsch ins Gesicht und drückte dann das Gesicht gegen ein Felsen. Frontal natürlich. Ausser du hattest deine Schokoladenseite. Wenn ja, das mit der Seite war auch irgendwie, schmerzloser. Tadaaaa. Selfie!
  • Ich hätte noch viel mehr zu schreiben, aber auch ich habe eine Privatsphäre-Grenze. Unglaublich aber wahr. Chchchch.

Hört sich das alles einfach und perfekt an? Ja, ist es. Es kommt alles darauf an, wie man es sieht. (Text mit den Varianten, wie man das Ganze einmal schwarz und einmal weiss sehen könnte, wurde gelöscht. Sonst wäre das wirklich ein Roman geworden. Vali hör auf jetzt mit diesem unwichtige Gelabber, sonst hättest du die Varianten da stehen lassen! Ok Sorry!) :-)

Trotz all dem und trotz anderen nicht erwähnten "Dingen und Situationen", bin ich heute glücklicher denn je. Warum? Weil sich einfach mein Kopf verändert hat. Ich weiss - "das Herz" würde romantischer klingen. Höhöhö. Aber nein, es ist der Kopf. Also mein Gehirn, um ganz genau zu sagen. Noch romantischer gäll? Bääh. 

 

Heute weigere ich mich einfach, meine kostbare Energie und Zeit für Negativem zu verschwenden. Klar, es passiert auch mir. Vielleicht einmal im Monat, wenn die Tante Rosarot zu Besuch ist, oder wenn ich wirklich, aber wirklich sehr wenig geschlafen habe. Wenn ich sooo müde oder von dem Hormonen gesteuert bin, dass ich meine Gedanken nicht mehr im Griff habe.

 

Sobald irgend ein starker Störfaktor da ist, sage ich NEIN. Das lasse ich nicht zu, setze mein Spiderwoman Outfit auf, so dass ich ganz gedeckt und geschützt bin von äusserlichen negativen Einflüssen und wandere aus, bzw. ein. In mich hinein, in meiner Höhle, da kann niemand anders rein ausser ICH. Und ich schütze mich. Vali nicht anstecken lassen. Vali bleib auf deiner Welle. Bleib auf DEINEM Surfbrett! Mit dem Spiderwoman Outfit. Phaha.

Beispiel Störfaktor Mitmenschen

Ich will nicht so sehr ins Detail gehen, aber eins der grösseren, frischeren "Problemchen" hatte ich vor mehreren Monaten. Ich benutze die SIE-Form, weil ich über "die Person" spreche. Da musste ich mit jemand tagtäglich (nicht aus der Familie) zusammen sein, aber ich hatte das Gefühl, die Person hätte was gegen mir. Ob sie mich einfach nicht mag? Meint sie ich sei zu dumm für das? Oder bin ich ihr nicht sympathisch. Irgendwas musste ich tun. Denn diese von mir erfundenen Geschichten in meinem Kopf machten mich noch wahnsinniger. Entweder musste ich etwas "grosses" wechseln und so der Person aus dem Weg gehen, oder - da das nicht so einfach war - ich sprech die Person mal an. ACHTUNG: ich fragte NICHT, ob sie ein Problem mit mir hat. Nein. Ich fragte die Person, ob sie glücklich mit mir sei. Wie sie mich findet, fragte ich (positiv formuliert). Und siehe da. Die Person mag mich doch. Total. Ich war baff. Da musste ich doch sagen "ok, weil manchmal bei manchen Sätze dachte ich... naja... dass... du mich überhaupt nicht magst". Die Person war überrascht. Sie hätte das alles nicht gemerkt. Sie spricht halt so, das sei ihre Redensart, sie spricht mit allen so. Das war nie persönlich gemeint und sie habe gar nichts gegen mir. 

 

ICH HATTE WIEDER MAL ALLES FALSCH INTERPRETIERT. Eigentlich sollte die Vali langsam wissen, dass Interpretation NICHT GESUND IST! Das tut nur weh, und bringt "Unangenehmes" zum Leben, was eigentlich nicht nötig wäre. 

 

Und deshalb, sage ich mir immer wieder "ich weiss nicht, wie die Person das gemeint hat. Ich kann das nicht wissen. Und auch wenn sie diese und jene Wörter benutzt hat. Vielleicht war sie nur grad in einem Emotionen-Hurrican drin. Vielleicht hat sie grad was Schlimmes erlebt. Vielleicht aber auch nicht, vielleicht meint sie das gar nicht so, wie es angekommen ist. Kann ich meine Hand ins Feuer legen, dass sie mir wirklich "weh" tun wollte? Dass sie etwas gegen mir hat? Bin ich in ihrem Kopf um das zu wissen? NEIN, das bin ich nicht!" Also entweder fragt man direkt (am Besten immer positiv formuliert, nicht vergessen!) ooooder man macht sich diese Gedanken ganz einfach NICHT! Wenn man nicht täglich mit der Person zu tun hat, kann man auch gut aus dem Weg gehen und vergessen. Wenn nicht, tja, da empfehle ich eben obere Variante. 

Gleiches zieht Gleiches an

Ein super Beispiel ist, wenn man mit einem Kleinkind zusammen lebt:

 

Wenn ich innerlich gestresst bin, mich wegen etwas auf der Arbeit Gedanken mache, ich mir Sorgen mache, ich genervt bin. Auch wenn ich es versuche nicht zu zeigen: SELTSAMERWEISE ist das Kind auch nervös. Genervt. Alles doof. 

 

Gestern wieder, wäre ich kurz in einem Negativ-Loch gelandet. Da ertappte ich mich dabei, wie ich auch mit meinem Sohn ein Bisschen, sagen wir mal, strenger wurde. Vali was machst du da? Warum mache ich das? NEIN! Ich will das nicht! NEIN!

 

Und dann beruhigte ich mich, kam einige Stockwerke runter und versuchte mal tief zu atmen und mit meinem Sohnemann GANZ RUHIG UND EHER LEISE zu sprechen. Und langsam... und deutlich. Ich hab versucht so zu sprechen wie eine Schildkröte das in meiner Vorstellung tun würde. Ruhig. Langsam. Deutlich. Leise. WEISE. Und siehe da, Sohnemann war so unglaublich entspannt, fragte in RUHIGER STIMMLAGE (schaff das mal bei einem Kleinkind!) Dinge, wir schauten ein Bisschen Masha & der Bär und dann gingen wir zusammen ins Bettchen, wo er ganz ruhig neben mir lag, eins, zwei Witze machte (er!) und dann einschlief... ruhig. ACHTUNG: Bei Kleinkindern funktioniert so was in der Autonomiephase nicht immer :-P

 

So ist es auch mit allem andere. Das, was wir ausstrahlen (manchmal auch unbewusst), das kommt auch zurück. Energien sind magnetisch. Gleiches zieht gleiches an! Manchmal würde ich auch gerne wollen, das wäre nicht so. Aber es IST halt so. Und doch bin ich dann sehr froh darüber: denn so weiss ich, ICH kann's steuern! ICH habe die Macht. Ich muss auf nichts und niemanden warten, damit es MIR besser geht. Ich kann selber Hand (oder in diesem Fall Kopf) anlegen!

 

Ich. Will. Das. Nicht. Mehr.

Ich will das einfach nicht mehr. Ich bin nicht mehr damit einverstanden. Ich hatte genug lang so viel davon. Ich will kein Fehlerfinder mehr sein. Ich will kein Pessimist sein (oder wie es viele nennen "Realist", phaha!), Ich will nicht jammern und meckern und motzen. Ich will nicht mehr in dieser Opferrolle schlüpfen. Ja, ich war selber vieles von all dem. Und als Danke dafür hatte ich ständig Gesundheitsprobleme, bzw. leidete daran. Ständig. Tagtäglich.

 

ABER es war halt einfach. Dieses negative Getue IST EINFACH. IST EINFACHER! VIEL EINFACHER! Das "Problem" (höhö) ist, dass wenn man Fehler sucht, man KEINE Lösung finden kann. Ich kenne es von mir. Wenn ich meckere, dann konzentriere ich mich nur auf das Problem. Wenn ich im Mecker-Modus bin, dann kann ich noch lange nach Lösungen suchen, die kommen nicht, glaub's mir! Denn mein Kopf ist immer noch konzentriert auf das Problem. 

 

Aber will man das? Also ich nicht. Ich habe nur ein Leben, und ich will es nicht mit Sorgen, Ängste und sonstigem Negativen füllen. Dass so was ab und zu kommt, ist ok und "menschlich", auch ich hab solche Phasen. Und ich mag sie nicht. Aber ich versuche 80% (mindestens!) meines Lebens positiv zu gestalten. Ich will einfach nicht mehr, dass all das Zeugs da, Oberhand über mein Leben hat. 

 

Wenn mich also etwas stört, sage ich für mich erstmal abrupt NEIN. Und dann - nicht auf die Situation bezogen - "DANKE" oder "WILLKOMMEN". Keine Ahnung warum, aber diese Wörter bringen einem direkt mal einige Treppen runter. Aber man muss sie schon fühlen, die Wörter vor dem inneren Auge sehen, die Bedeutung spüren. 

 

Und dann, dann wenn ich eben einige Stockwerke unten bin, frage ich mich: Was kann ich tun, damit ich mich dabei besser fühle? Ich kann Menschen nicht verändern. Ich kann Dinge meistens auch nicht verändern. Aber ich kann MICH und MEINE Gedanken so steuern WIE ZUM GÜGGELI ICH WILL. Ich kann mich und mein Handeln ändern. Das ist die GRÖSSTE Macht, die ich besitze! 

 

NEIN. ICH SPIELE DA NICHT MIT. NICHT MIT MIR. GEH WEG! ICH WEIGERE MICH, MICH VON DIR, NEGATIVE ENERGIE, BERÜHREN ZU LASSEN.

Die Versuchung ist gross, das gebe ich zu. Auch ich ertappe mich, wie ich ab und zu für mich (und manchmal mit meinen engsten Freundinnen) denke: "aber warum tut sie das. Hat sie was gegen mir? Warum hat er das gesagt? Wollte er mir was anderes sagen? Bin ich nicht genug wasauchimmer? Was fehlt an mir?". Um mir danach aber zu sagen "nein, Vali, hör auf! NEIN! Du bist genau richtig so wie du bist. Genau so und nicht anders. Wer ein Problem hat damit, das ist SEIN/IHR Problem, NICHT DEINS!" Ok?

...Und das Wichtigste überhaupt: einfach dankbar sein. Aber so richtig. Aufrichtig. Kennst du das Gefühl, wenn dir ein LANGERSEHNTER WUNSCH endlich erfüllt wird? Kennst du dieses hammer Gefühl im Bauch? Das ist es, GENAU SO, GENAU DAS, sollte man täglich fühlen. Mehrmals am Besten. Je mehr du das Gefühl FÜHLST, desto mehr wird dir (im Ernst jetzt) gegeben, damit du auch echte Gründe hast (haben wir sowieso im Überschuss und wir sehen sie nicht), dich so zu fühlen.

 

Und du kannst das steuern! Nur du.

 

XOXO

Die Vali, die jetzt weiter an sich arbeiten geht... Seit fast 10 Jahren und für immer und ewig! Best (inner) Job ever!

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Kommentare: 1
  • #1

    Natasha (Donnerstag, 30 August 2018 07:20)

    Du machst das absolut richtig, wir haben nur ein kurzes Leben und das verdammt nochmal das beste sein und das glücklichste und das schönste und das erfüllendste ..... Geniesse deinen Tag und ja du bist super�